Meine Geschichte und Willkommen 2017 Teil 1

Das neue Jahr ist nun schon ein paar Tage alt und in Spanien geht der Alltag morgen wieder los. Hier werden die Heiligen drei Könige größer gefeiert, als Weihnachten und die Ferien dauern etwas länger (oder sind verschoben).

Ein neues Jahr, was bedeutet das?

Für mich persönlich ist der Wechsel mit keinen großen Emotionen verbunden, aber die Auszeit vom Alltag, Trubel, Stress, der Arbeit und den Routinen sind Anlass für Veränderungen. Ob Veränderungen zu einem neuen Jahr passieren oder zu einem beliebigen Zeitpunkt, spielt bei mir keine Rolle.

Veränderungen durch Auszeiten

Wichtig aber sind diese Auszeiten, um zu sehen und zu spüren, was von dem Bekannten noch sinnvoll und gut ist und was sich durch Gewohnheiten so weiter schleppt, obwohl es lästig ist. Dafür nutze ich diese Phasen der Ruhe. Zeiten, in denen Uhren und der Druck der Gesellschaft keine wirkliche Rolle spielen.

Ich nehme mir vor, dass sie das nie tun, aber eingebunden in die Arbeitswelt, Kinder in der Schule und im Kindergarten, ist dieser Wunsch nur bedingt möglich und doch so bin ich sicher, kann sich ein Stück auch wieder in den Alltag tragen.

Unsere Geschichte, Unmögliches möglicher machen

Einige von euch kennen unsere Geschichte und uns persönlich. Seit 2008 gehen wir den Weg nun zusammen, zuerst zu zweit. Aus den Routinen des Alltags sind wir etwas ausgebrochen und haben unsere Leben umgekrempelt. Unmögliches möglicher gemacht. Den festen Job gekündigt und die sechs Tages-42-Vertragsstunden-Woche aufgegeben. Von zwei Wohnungen, die schöne Dachgeschosswohnung verlassen und in die kleine 1,5 Zimmerwohnung gezogen. Der Mann wollte sein Abitur nachholen und das war nur so möglich. Seit Beginn unserer Beziehung stand das fest: wir gehen gemeinsam und Träume sind möglich, wenn wir dies zusammen angehen. Geld spielte nie eine große Rolle, es musste zum Leben und Reisen reichen, das war wichtig.

Träume leben

Nach bzw. während des Abiturs kam Kind Nummer 1 und der Schritt in die Selbstständigkeit und die Gründung eines Ladens, den wir gemeinsam sieben Jahre lang aufbauten, unterstützten und liebten. Einer von uns beiden arbeitete in dieser Zeit immer etwas mehr und der andere hielt den Rücken für die Familie frei. Kind Nummer 2 kam und wir tauschten die Rollen erneut. Dieser Wechsel und die Möglichkeit, dass beide Partner Elternzeit mit dem Kind(ern) genießen, trug viel zum gegenseitigen Verständnis und Gleichgewicht in der Beziehung bei.

Lichtmomente schaffen- die Zeit anhalten

In den Zeiten, in denen wir uns dennoch immer wieder sehr verstrickt in der Arbeit befanden und etwas wie im Laufrad, mit wenig Zeit, viel Hektik und dem allgemeinen Familienwahnsinn mit zwei Kindern, pflegten wir ganz bestimmte Prioritäten und Rituale- ZEIT! Unsere gemeinsame Familienzeit holte uns all die Jahre immer wieder zurück. Gemeinsame und möglichst „langweilige“ Nachmittage in unserer Altbau Wohnung in Berlin Friedrichshain, Sonntage im Schlafanzug. Am Besten ohne ein „heute muss ich noch“ und ohne irgendwelche Ablenkungen waren die schönsten Tage.

Urlaube und Auszeiten

Urlaube spielen für mich persönlich eine sehr wichtige Rolle. Diese kleinen Brücken und Vorfreuden machen für mich das Leben bunter und schöner. Aus der Lust des Reisens entstand die Erfahrung des „Wohnungstausches“. Dies machten wir ein paar Jahre und sammelten unglaublich schöne Erfahrungen. Dadurch konnten wir 2-3 Mal im Jahr verreise und auch mal 3 Wochen verweilen. (Dazu sollte ich einen extra Blog schreiben).

 

Wie wir unser Fest in diesem Jahr verbracht haben und was dies für uns bedeutet, lest ihr im zweiten Teil.

Aber wie ging es euch? Hattet ihr ruhige Momente und auch Zeit für euch und die Familie? Und seid ihr nun zu Beginn des Jahres noch aufgetankt vom Fest der Liebe oder bereits außer Puste geraten?

Liebe Grüße***

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