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	Kommentare zu: Nähebedürfnis von Krippenkindern in der Schlafenszeit	</title>
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	<description>Mit Kindern heiter leben. Ein Blog über Pädagogik und das Leben mit Kindern</description>
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		Von: Talica		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Talica]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Sep 2023 07:35:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich bin sehr Dankbar diesen Artikel gefunden zu haben! Ich studiere derzeit Erziehung und Bildung in der Kindheit in Berlin und habe zeitweise in Neukölln im Familienbrennpunkt mit Kindern gearbeitet. Dort schon habe ich soweit ich bereits konnte bedürfnisorientiert begleitet, da ich es grade bei Kindern mit sehr schwierigem Familienhintergrund als wichtig empfand, den Kindern zu zeigen, dass sie auch anders (wertschätzend, ohne Gewalt etc.) behandelt werden können. Ich wollte diesen Kindern alternative Erfahrungen erfahren lassen und hatte auch ein sehr gutes Verhältnis zu fast allen von Ihnen. (Alterspanne 7-11)
Nun zeigte sich auch ein (meiner Meinung nach) Nähe-Bedürfnis bei den Kindern, sie fragten mich direkt, ob ich sie umarmen, auf den Arm nehmen, auf den Schoß setzen etc. dürften und da ich merkte, dass weder meine Persönliche Nähe-Grenze noch das der Kinder aus meiner Sicht überschritten wurde, erfüllte ich diese Bitten gern. Zufolge hatte dies allerdings eine Supervision in der das Thema Übergriffigkeit von Fachkräften auf den Tisch gelegt wurde. Es gab die Aussage &quot;Solche Bedürfnisse dürfen nur die Eltern erfüllen&quot; &quot;Sollte Kind XY misshandelt worden sein, muss ihnen beigebracht werden, dass nicht zu jeder (fremden) Person körperkontakt in Ordnung ist&quot; &quot;Wieso ist dir das persönlich so wichtig, die Kinder zu Umarmen?&quot; &quot;Erfüll das Bedürfnis in dem du das Angebot machst mit ihnen etwas was zu malen&quot; &quot;Dieses Kind ist schon Schulkind, das wird nicht mehr auf den Arm genommen&quot; &quot;Da musst du vorsichtig sein, wir wissen nicht, was die (anderen) Eltern über dieses Handeln denken&quot; &quot;Professionelle Distanz ist wichtig!&quot;
Ich war danach ziemlich überfahren und grade das Gefühl, dass mir Übergriffe auf Kindern unterstellt wurde führte dazu, dass ich die Stelle bald nicht mehr hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin sehr Dankbar diesen Artikel gefunden zu haben! Ich studiere derzeit Erziehung und Bildung in der Kindheit in Berlin und habe zeitweise in Neukölln im Familienbrennpunkt mit Kindern gearbeitet. Dort schon habe ich soweit ich bereits konnte bedürfnisorientiert begleitet, da ich es grade bei Kindern mit sehr schwierigem Familienhintergrund als wichtig empfand, den Kindern zu zeigen, dass sie auch anders (wertschätzend, ohne Gewalt etc.) behandelt werden können. Ich wollte diesen Kindern alternative Erfahrungen erfahren lassen und hatte auch ein sehr gutes Verhältnis zu fast allen von Ihnen. (Alterspanne 7-11)<br />
Nun zeigte sich auch ein (meiner Meinung nach) Nähe-Bedürfnis bei den Kindern, sie fragten mich direkt, ob ich sie umarmen, auf den Arm nehmen, auf den Schoß setzen etc. dürften und da ich merkte, dass weder meine Persönliche Nähe-Grenze noch das der Kinder aus meiner Sicht überschritten wurde, erfüllte ich diese Bitten gern. Zufolge hatte dies allerdings eine Supervision in der das Thema Übergriffigkeit von Fachkräften auf den Tisch gelegt wurde. Es gab die Aussage &#8222;Solche Bedürfnisse dürfen nur die Eltern erfüllen&#8220; &#8222;Sollte Kind XY misshandelt worden sein, muss ihnen beigebracht werden, dass nicht zu jeder (fremden) Person körperkontakt in Ordnung ist&#8220; &#8222;Wieso ist dir das persönlich so wichtig, die Kinder zu Umarmen?&#8220; &#8222;Erfüll das Bedürfnis in dem du das Angebot machst mit ihnen etwas was zu malen&#8220; &#8222;Dieses Kind ist schon Schulkind, das wird nicht mehr auf den Arm genommen&#8220; &#8222;Da musst du vorsichtig sein, wir wissen nicht, was die (anderen) Eltern über dieses Handeln denken&#8220; &#8222;Professionelle Distanz ist wichtig!&#8220;<br />
Ich war danach ziemlich überfahren und grade das Gefühl, dass mir Übergriffe auf Kindern unterstellt wurde führte dazu, dass ich die Stelle bald nicht mehr hatte.</p>
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